Candlesticks: Die wichtigsten Formationen im Überblick
Dienstag, den 27. Januar 2009Kerzencharts sind aus der modernen Chartanalyse nicht mehr wegzudenken und stellen für die meisten ambitionierten Analysten die Basis-Charteinstellung dar. Der Vorteil der urspünglich aus dem japanischen Raum stammenden Charts gegenüber anderen Darstellungsmethoden liegt in dem hohen Informationsgehalt, der nicht zu Lasten der Übersichtlichkeit geht. Auf einen Blick lassen sich Bullen- oder Bärenmärkte durch die Farbe der Kerzenkörper identifizieren und für jeden Handelstag stehen die wichtigsten Daten (Open, Close, High und Low) zur visuellen Verfügung. Einige Candlestick-Konstellationen wird eine besonders hohe Aussagekraft nachgesagt. Da Kerzencharts sehr wichtig für den Erfolg an der Börse sind, sollen im Folgenden die bedeutendsten Formationen vorgestellt und erläutert werden. Die wesentlichen Grundlagen werden dabei an dieser Stelle vorausgesetzt. Um Missverständnisse zu vermeiden, sei an dieser Stelle festgelegt, dass Kerzen von Intervallen mit steigenden Kursen nachfolgend als weiß und solche von Intervallen mit fallenden Kursen als schwarz angenommen werden.
