Das Forex Handelskonzept

Devisenkurshandel ist das gleichzeitige Kaufen einer Währung und der Verkauf einer anderen. Der Devisenmarkt (Devisen oder FX) ist der größte Geldmarkt in der Welt mit einem täglichen Umsatz von über $2.4 Billionen. Beispiele für Währungs-Handelspaare sind Euro/US Dollar (EUR/USD) und US-Dollar/japanische Yen (USD/JPY). Die meisten Währungstransaktionen beziehen sich auf die „Majors“ - US-Dollar, Euro, japanische Yen, britisches Pfund, Schweizer Franc, kanadischen Dollar und Australischen Dollar.
Anders als andere Geldmärkte hat der Devisenmarkt keinen wirklichen Hauptort und keinen zentralen Wechselpunkt. Der Devisenmarkt funktioniert 24 Stunden am Tag durch ein elektronisches Netz von Banken, von Kooperationen und von einzelnen Händlern. Der Devisenhandel beginnt jeden Tag in Sydney, dann geht es weiter nach Tokyo, gefolgt von London und schließlich New York. Die wichtigsten Macher oder Händler am Markt sind kommerzielle und Investmentbanken, der durch Wechselkurse bestimmte Terminhandel und für den Terminhandel angestellte Händler.
Devisenpreise

Die Devisenpreise werden hauptsächlich durch die internationalen Handelsbewegungen und Investment-Bewegungen bestimmt. Auch die FX Märkte werden, aber in geringerem Ausmaß, durch die gleichen Faktoren beeinflusst, welche die Eigenkapital- und Wertpapiermärkte beeinflussen: ökonomische und politische Bedingungen, besonders die Kurse, welche durch Nachfrage verursacht werden, Inflation oder politische Instabilität. Diese Faktoren haben normalerweise nur eine kurzfristige Auswirkung, welche die Devisen attraktiv macht, da sie etwas von der Risikostreuung anbietet, die notwendig ist, gegen nachteilige Bewegungen auf dem Eigenkapital- und den Wertpapiermärkten zu schützen.
Devisenpreise oder Kursnotierungen beinhalten ein “Angebot” und “Nachfrage”, ähnlich wie andere Finanzprodukte:
Angebot: Der Preis zu dem der Käufer die Währung kaufen und der Händler sie verkaufen würde.
Nachfrage: Der Preis, bei dem der Händler die Währung verkaufen würde und der Käufer sie kaufen kann.
Die Differenz zwischen “Angebot” und “Nachfrage” wird die “Spanne” genannt, die zu den Kosten des Händlers bei der Transaktion gehört.
Währungen werden normalerweise bis zu vier Stellen nach dem Komma angegeben, wie beim Euro und US-Dollar, die bei 1.2400/1.2403 gehandelt werden (mit der letzten Dezimalstelle mit einem Punkt oder “pip” gekennzeichnet). Der “pip” steht bei den meisten Währungen bei 0.0001; die eine Ausnahme ist der USD/JPY, bei der der Punkt bei 0.01 steht.















