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	<title>Forex-Exchange.de</title>
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	<description>Die Welt des Devisenhandels</description>
	<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 10:49:06 +0000</pubDate>
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		<title>Stimmungsindikatoren: Meinungen machen Kurse</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 10:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>forex-exchange.de</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Devisenhandel]]></category>

		<category><![CDATA[Forex Trading]]></category>

		<category><![CDATA[indikatoren]]></category>

		<category><![CDATA[Stimmungsindikatoren]]></category>

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		<description><![CDATA[Stimmungsindikatoren sind aus der modernen B&#246;rsenwelt nicht mehr wegzudenken: Der Versuch, an der mentalen Haltung der Marktteilnehmer die k&#252;nftige Entwicklung der Kurse abzulesen, hat sich l&#228;ngst etabliert. Selbst auf der akademischen Ebene hat die Beobachtung der Stimmung auf dem Parkett  Einzug gehalten: „Behavioral Finance“ nennt sich die Disziplin, die versucht, das Zustandekommen von Marktergebnissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stimmungsindikatoren sind aus der modernen B&#246;rsenwelt nicht mehr wegzudenken: Der Versuch, an der mentalen Haltung der Marktteilnehmer die k&#252;nftige Entwicklung der Kurse abzulesen, hat sich l&#228;ngst etabliert. Selbst auf der akademischen Ebene hat die Beobachtung der Stimmung auf dem Parkett  Einzug gehalten: „Behavioral Finance“ nennt sich die Disziplin, die versucht, das Zustandekommen von Marktergebnissen durch die Psychologie des Menschen zu erkl&#228;ren und daraus auch prognostische Elemente abzuleiten.</p>
<p><span id="more-182"></span></p>
<p>Stimmungsindikatoren existieren mittlerweile in gro&#223;er Zahl. In Deutschland hat sich der Sentiment-Index etabliert, der einmal in der Woche knapp eintausend private wie institutionelle Anleger nach ihren Erwartungen im Hinblick auf die k&#252;nftige Entwicklung der Preise an den Aktien-, Renten- und Rohstoffm&#228;rkten befragt. Aus dem Ergebnis  -nicht nur des Sentiment-Index – lassen sich unterschiedliche, sehr n&#252;tzliche Schlussfolgerungen ziehen. Ist die Masse der Anleger sehr optimistisch, deutet dies auf eine &#220;bertreibung hin, die der Markt mit einer hohen Wahrscheinlichkeit korrigierten wird. Umgekehrt indiziert eine sehr pessimistische Haltung der Investoren, dass der potenzielle Verkaufsdruck gering ist und deshalb steigende Notierungen wahrscheinlich sind. Aus Umfragen unter den Akteuren des Marktes lassen sich jedoch noch weit mehr R&#252;ckschl&#252;sse ziehen, als die bereits seit Altmeister Kostolany bekannten Weisheiten &#252;ber Gier und Angst als Triebkr&#228;fte der Aktienkurse. Insbesondere in Kombination mit anderen, technischen Indikatoren k&#246;nnen Anleger das Sentiment zu einer sehr effektiven Werkzeug machen, dass nicht nur die Trefferquote eines mittelfristig ausgerichteten Handelssystems verbessert, sondern dar&#252;ber hinaus auch dazu geeignet ist, strategische Entscheidungen zu unterst&#252;tzen. An dieser Stelle ist es keinesfalls m&#246;glich, alle Optionen, die mit Sentiment-Indikatoren offenstehen, im Detail zu betrachten, da dies jeglichen Rahmen sprengen w&#252;rde. Einige M&#246;glichkeiten des Einsatzes sollen jedoch kurz erl&#228;utert werden, um eine  Eindruck davon zu geben, wie die Marktpsychologie zur Verbesserung der Handelsergebnisse beitragen kann. </p>
<p>Die einfachste und anschaulichste Anwendung findet sich bei der Kombination mit Oszillatoren, die &#220;berdehnungen des Marktes nach oben oder nach unten indizieren. In Verbindung mit der Marktstimmung l&#228;sst sich die Trefferquote, die solche Instrumente liefern, deutlich verbessern. Zeigt ein Oszillator an, dass der Markt &#252;berkauft an, kann der Sentiment-Indikator sowohl als best&#228;tigendes Indiz wie auch als Korrektiv dienen: Ein st&#228;rkerer Aufw&#228;rtsimpuls, der eine Korrektur erforderlich erscheinen l&#228;sst, kann in Verbindung mit einem zu raschen Anstieg des Optimismus im Lager der Bullen zu einer kurzfristigen Shortposition genutzt werden.</p>
<p>Auch im Anschluss an einen st&#228;rkeren R&#252;ckgang der Kurse kann ein Blick auf die Stimmung der Marktteilnehmer bares Geld wert sein. Sehen zu viele Akteure den R&#252;cksetzer als Einstiegsgelegenheit, deutet dies auf weiteres Abw&#228;rtspotenzial hin. Ist hingegen nach dem Kursr&#252;ckgang die Stimmung schlecht, sind Kurssteigerungen wahrscheinlich.</p>
<p>Sentiment-Indikatoren sollten immer in einem gr&#246;&#223;eren Kontext und nicht nur bezogen auf den Aktienmarkt betrachtet werden. Auch die Erwartung der Marktteilnehmer im Hinblick auf die Preisentwicklungen in den anderen Assetklassen ist f&#252;r eine plausible Analyse hilfreich und kann wertvolle Hinweise auf m&#246;gliche zuk&#252;nftige Entwicklungen liefern. Der deutsche Sentiment-Index &#252;brigens steht jedermann offen: Wer an der Umfrage teilnehmen m&#246;chte, kann dies &#252;ber das Internet kostenfrei tun und auch die Ergebnisse entgeltfrei einsehen. Wer regelm&#228;&#223;ig seine Meinung kundtut, hat dauerhaft Zugriff auf die Daten, die im Rahmen der Erhebung ausgewertet und interpretiert werden.</p>
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		<title>Relative St&#228;rke: Gewinnen mit Kontinuit&#228;t</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 10:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>forex-exchange.de</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Forex Strategie]]></category>

		<category><![CDATA[gewinne]]></category>

		<category><![CDATA[strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Systematische Handelsans&#228;tze, die durch den Einsatz bestimmter Filter M&#228;rkte mit &#252;berdurchschnittlich hohem Potenzial fr&#252;hzeitig zu erkennen versuchen, existieren wie Sand am Meer. In Zeiten leistungsf&#228;higer Computer werden dabei auch sehr komplexe Methoden angewandt, deren Funktionsweise dem gemeinen Anleger kaum nachvollziehbar erscheint: Neuronale Netze seinen als Beispiel genannt. Komplexit&#228;t als solche aber ist auch im Trading-Gesch&#228;ft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Systematische Handelsans&#228;tze, die durch den Einsatz bestimmter Filter M&#228;rkte mit &#252;berdurchschnittlich hohem Potenzial fr&#252;hzeitig zu erkennen versuchen, existieren wie Sand am Meer. In Zeiten leistungsf&#228;higer Computer werden dabei auch sehr komplexe Methoden angewandt, deren Funktionsweise dem gemeinen Anleger kaum nachvollziehbar erscheint: Neuronale Netze seinen als Beispiel genannt. Komplexit&#228;t als solche aber ist auch im Trading-Gesch&#228;ft kein Wertgegenstand. Auch einfache Ans&#228;tze, die von jedem Investor leicht unter Zuhilfenahme g&#228;ngiger Tabellenkalkulationsprogramme umgesetzt werden k&#246;nnen, sind in der Lage beachtliche Gewinne zu erwirtschaften. Einer der popul&#228;rsten einfachen Ans&#228;tze ist die Strategie der Relativen St&#228;rke, die im vergangenen Jahrhundert von Dr. Robert Levy entwickelt wurde. Levy stellte in einer empirischen Untersuchung fest, dass Aktien, die sich positiv entwickelten, dies mit einer vergleichsweise hohen Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft tun. Diese simple und dennoch sehr n&#252;tzliche Erkenntnis veranlasste ihn, einen Filter zu entwickeln, der gut performende Werte aus der Masse des Marktes heraussucht. Er verglich dazu den aktuellen Kurs einer Aktie mit dem zu verschiedenen Zeitpunkten in der Vergangenheit. Seine Untersuchungen zeigten, dass der Vergleich des Kurses in der Gegenwart mit dem von vor sechs Monaten am aussagekr&#228;ftigsten war. Levy berechnete einen Referenzwert f&#252;r zahlreiche Aktien nach dieser Methode, der um 1,0 schwankte. Je h&#246;her der Wert ausfiel, desto st&#228;rker war der Kursanstieg eines Papiers verlaufen. Die Strategie, die er verfolgte, war einfach: Er investierte schlichtweg in die Aktien, die den h&#246;chsten Wert aufwiesen.</p>
<p><span id="more-180"></span></p>
<p>Der Relative-St&#228;rke-Ansatz wird bis heute verfolgt und konnte auch in diesem Jahrzehnt beachtliche Erfolge aufweisen. Besonders wirkungsvoll zeigte sich die Systematik in Verbindung mit einem quantitativen Korrektiv: In schlechten B&#246;rsenzeiten, in denen keine Aktie eine ausreichend gute Performance vorweisen konnte, wird im Rahmen der neueren Anwendungen des Levy-Prinzips gar nicht investiert. Ein Stopp-Loss ist in den &#220;berlegungen ohnehin enthalten: Entwickelt sich eine Aktie schlecht, f&#228;llt ihre Relative-St&#228;rke-Wert automatisch hinter den anderer Papiere zur&#252;ck und die schw&#228;chelnde Aktien wird aussortiert.</p>
<p>Der Ansatz nach Levy eignet sich f&#252;r unterschiedlichste Anlagezwecke. Mittelfristig orientierte Investoren k&#246;nnen an den st&#228;rksten Marktimpulsen einer Hausse profitieren und so den Markt schlagen. Kurzfristig kann der Relative-St&#228;rke-Filter in Kombination mit Oszillatoren dazu genutzt werden, R&#252;cksetzer zum kurzfristigen Einstieg zu nutzen – Schw&#228;chephasen guter Aktien in einem starken Marktumfeld schlie&#223;lich dauern der Erfahrung nach nicht lang. Die Relative St&#228;rke l&#228;sst sich nur auf Einzelaktien plausibel anwenden: Die &#220;bertragung des Ansatzes auf gro&#223;e Indizes ist nicht sinnvoll, da dabei das Korrektiv, das ein positives Marktumfeld erfordert, verloren geht.</p>
<p>Nicht zu verwechseln ist der Ansatz mit der relativen St&#228;rke, die die Performance einer Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt angibt: Die Relative St&#228;rke nach Levy bezieht sich ausschlie&#223;lich auf die Dynamik in der Kursentwicklung eines Einzelwertes und setzt diese nicht in Relation zum Gesamtmarkt. Der Einsatz der Strategie in Verbindung mit Alpha-Strategien, die auf die Outperformance eines Wertes gegen&#252;ber einem anderen setzen, ist allerdings m&#246;glich und durchaus sinnvoll: Wer eine Aktie mit einem hohen Relative-St&#228;rke-Faktor kauft und gleichzeitig eine solche mit einem niedrigen Wert shortet, hat gute Chancen, als Gewinner aus dem Gesch&#228;ft hervorzugehen. Auch Alphastrategien in Verbindung mit dem Gesamtmarkt sind m&#246;glich: Da sich der Empirie nach Aktien mit einer gro&#223;en inneren Trendst&#228;rke &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum positiv entwickeln und den Gesamtmarkt hinter sich lassen, sind auch hier erfolgversprechende Engagements m&#246;glich.</p>
<p>Der besondere Reiz des Ansatzes liegt in seiner einfachen Handhabe: Mit einem simplen Tabellenkalkulationsprogamm lassen sich alle erforderlichen Berechnungen durchf&#252;hren. In fast jeder g&#228;ngigen B&#246;rsensoftware allerdings l&#228;sst sich die Relative St&#228;rke ohnehin mit wenigen Mausklicks f&#252;r verschiedenste M&#228;rkte errechnen. Derzeit erscheint der Einsatz von Levys Strategie zwar aufgrund des insgesamt sehr schlechten B&#246;rsen-Klimas wenig sinnvoll. Wenn die Krise &#252;berwunden ist und die Notierungen an den Equity-M&#228;rkten wieder anziehen, wird sich dies aber schnell &#228;ndern und die Spekulation auf Aktien mit gro&#223;er Trendkontinuit&#228;t wird wieder hoff&#228;hig sein.</p>
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		<title>Candlesticks: Die wichtigsten Formationen im &#220;berblick</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 13:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>forex-exchange.de</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kerzencharts sind aus der modernen Chartanalyse nicht mehr  wegzudenken und stellen f&#252;r die meisten ambitionierten Analysten die  Basis-Charteinstellung dar. Der Vorteil der ursp&#252;nglich aus dem japanischen  Raum stammenden Charts gegen&#252;ber anderen Darstellungsmethoden liegt in dem  hohen Informationsgehalt, der nicht zu Lasten der &#220;bersichtlichkeit geht. Auf  einen Blick lassen sich Bullen- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kerzencharts sind aus der modernen Chartanalyse nicht mehr  wegzudenken und stellen f&#252;r die meisten ambitionierten Analysten die  Basis-Charteinstellung dar. Der Vorteil der ursp&#252;nglich aus dem japanischen  Raum stammenden Charts gegen&#252;ber anderen Darstellungsmethoden liegt in dem  hohen Informationsgehalt, der nicht zu Lasten der &#220;bersichtlichkeit geht. Auf  einen Blick lassen sich Bullen- oder B&#228;renm&#228;rkte durch die Farbe der  Kerzenk&#246;rper identifizieren und f&#252;r jeden Handelstag stehen die wichtigsten  Daten (Open, Close, High und Low) zur visuellen Verf&#252;gung. Einige  Candlestick-Konstellationen wird eine besonders hohe Aussagekraft nachgesagt.  Da Kerzencharts sehr wichtig f&#252;r den Erfolg an der B&#246;rse sind, sollen im  Folgenden die bedeutendsten Formationen vorgestellt und erl&#228;utert werden. Die  wesentlichen Grundlagen werden dabei an dieser Stelle vorausgesetzt. Um  Missverst&#228;ndnisse zu vermeiden, sei an dieser Stelle festgelegt, dass Kerzen  von Intervallen mit steigenden Kursen nachfolgend als wei&#223; und solche von  Intervallen mit fallenden Kursen als schwarz angenommen werden.</p>
<p><span id="more-178"></span></p>
<p>    <strong><em>Dojis</em></strong><br />
  Dojis sind Kerzen ohne K&#246;rper. Sie entstehen, wenn in dem  betreffenden Zeitintervall (das k&#246;nnen f&#252;nf Minuten ebenso sein wie ein Tag  oder eine Woche etc.) Er&#246;ffnungs- und Schlusskurs auf identischem Niveau  stattfinden. Dojis bestehen folglich aus einem horizontalen Balken und einer  vertikalen Linie, die entweder nur ober- bzw. unterhalb des Open/Close-Niveaus  oder aber sowohl darunter als auch dar&#252;ber verl&#228;uft. Dojis indizieren eine  gro&#223;e Unsicherheit unter den Marktteilnehmern, die umso ausgepr&#228;gter ist, je  gr&#246;&#223;er die Handelsspanne w&#228;hrend des betreffenden Zeitintervalls war. Dojis  werden in Verbindung mit dem vorherrschenden Trend interpretiert. In einem  Aufw&#228;rtstrend signalisieren sie h&#228;ufig eine Schw&#228;chephase, an die sich eine  Fortsetzung des Trends anschlie&#223;t. Sie k&#246;nnen jedoch auch eine Trendumkehr  indizieren. Insbesondere so genannte Gravestone-Dojis k&#252;ndigen einen R&#252;ckgang  der Kurse mit einer &#252;berdurchschnittlich hohen Wahrscheinlichkeit an.  Gravestone-Dojis sind definiert als Zeitintervalle, in denen Open-Close-Kurs  das niedrigste Kursniveau darstellen. Visuell erscheinen sie als vertikale  Linie, an deren unterem Ende ein horizontaler Balken liegt.</p>
<p><strong>Spinning Tops</strong><br />
  Spinning Tops sind Dojis sehr &#228;hnlich, sie besitzen  allerdings einen - wenn auch sehr kleinen – K&#246;rper. Auch Spinning Tops  indizieren Ungewissheit unter den Marktteilnehmern. Die Handelsspanne ist auch  bei den Spinning Tops gering. Die Analyse erfolgt oft in Kombination mit dem  Handelsvolumen. Treten Spinning Tops zusammen mit einem deutlich abflachenden  Volumen auf, indiziert dies das m&#246;glicherweise bevorstehende Ende der  vorherrschenden Marktbewegung. Bei hohem Volumen ist dagegen die  Wahrscheinlichkeit einer fortgesetzten Bewegung gro&#223;.</p>
<p>  <strong>Hammer</strong><br />
  Der Hammer geh&#246;rt zu den wichtigsten Kerzen-Formationen. Im  Anschluss an einen Abw&#228;rtstrend indiziert er eine Trendwende und ist damit eine  der Umkehrformationen. Er hat einen kleinen wei&#223;en oder schwarzen K&#246;rper und  einen unteren Schatten, der mindestens zweimal so lang ist wie der K&#246;rper  selbst. Der Markt war im betrachteten Zeitabschnitt zwischenzeitlich stark  unter Druck geraten, konnte zum Ende des Handels hin aber wieder deutlich an  Boden gut machen. In Verbindung mit einer &#252;bergeordneten Abw&#228;rtsbewegung  signalisiert der Hammer deshalb, dass auf dem aktuellen Kursniveau  Kaufinteresse vorhanden ist.</p>
<p>  <strong>Hanging Man</strong><br />
  Der Hanging Man ist dem Hammer sehr &#228;hnlich. Er kommt am  Ende eines Aufw&#228;rtstrends vor und besteht aus einem kleinen weisen oder  schwarzen K&#246;rper, dessen unterer Schatten mindestens zweimal so lang ist wie der  K&#246;rper. Hanging Man-Formationen indizieren einen Kehrtwende des Marktes nach  unten.</p>
<p>  <strong>Stars</strong><br />
  Sterne sind Formationen, die &#252;ber mehrere Zeitintervalle  hinweg entstehen. Insgesamt werden vier wichtige Sterne in der Literatur h&#228;ufig  genannt, die alle eine Trendwende indizieren. Allen Stern-Formationen  gemein ist, dass zwischen einer Kerze mit  einem kleinen K&#246;rper und einer mit einem deutlich gr&#246;&#223;eren K&#246;rper ein Fenster  (auch oft als Kursl&#252;cke oder Gap bezeichnet) liegt. Die gr&#246;&#223;ere Kerze hat dabei  die Farbe des vorherrschenden Trends – dieser ist f&#252;r eine signifikante  Aussagekraft von Stern-Formationen ohnehin von gro&#223;er Bedeutung.  Die kleine Kerze indes kann schwarz oder wei&#223;  sein. </p>
<p> Der <strong>Abendstern </strong>ist  charakterisiert<strong> </strong>durch eine an die  vorab beschriebene Formation angeschlossene Kerze mit einem gro&#223;en und  schwarzen K&#246;rper. Der Schlusskurs der dritten Kerze liegt in der unteren H&#228;lfte  der ersten. Er kommt an Hochs im Anschluss an einen Aufw&#228;rtstrend vor. Je  l&#228;nger dieser Trend angedauert hat, desto besser ist die Aussagekraft des  Abendsterns.  Weiterhin ist die  prognostische Signifikanz einer Abendstern-Formation gr&#246;&#223;er, wenn zwischen der  zweiten und der dritten Kerze ebenfalls ein Fenster liegt. Chartisten, die mit  Balken- anstatt mit Kerzencharts arbeiten, bezeichnen eine solche Konstellation  als „Island Reversal“. </p>
<p> Der <strong>Morgenstern </strong>ist  das Analogon zum Abendstern und tritt am Ende eines Abw&#228;rtsimpulses auf. Er  besteht dementsprechend aus einer gro&#223;en schwarzen Kerze, der eine kleine wei&#223;e  Kerze folgt. Zwischen der kleinen und der gro&#223;en Kerze  liegt ein Fenster. Auf die kleine Kerze folgt  eine deutlich gr&#246;&#223;ere, ebenfalls wei&#223;e Kerze. Der Schlusskurs im dritten  Zeitintervall liegt in der oben H&#228;lfte der ersten Kerze. Wie auch beim  Abendstern vergr&#246;&#223;ert sich die Aussagekraft mit der Zeitspanne, &#252;ber die der  Abw&#228;rtstrend bestanden hat.</p>
<p>  <strong>Der Dojistern </strong>besteht  aus einem wie weiter oben beschriebenen Doji, wenn zum Kerzenk&#246;rper der  vorangehenden Periode ein Fenster besteht. Sie kommen h&#228;ufig an Markt-Hochs  vor. Eine wirkungsvolle Interpretation ist jedoch nur dann gegeben, wenn der  auf den Doji folgende Tag den Trendwechsel best&#228;tigt und sich eine wirkliche  Umkehrformation bildet.<br />
  Ein so genannter <strong>Shooting-Star </strong>kommt ebenfalls<strong> </strong>am Ende eines  Aufw&#228;rtstrends vor. Shooting-Stars zeichnen sich durch einen schmalen K&#246;rper  mit einem sehr langen oberen Schatten aus. Die Formation deutet darauf hin,  dass oberhalb des Marktpreises deutlicher Verkaufsdruck stattgefunden hat,  wodurch sich eine Trendwende oder zumindest eine Konsolidierungsphase andeutet.</p>
<p>  <strong>Dark Cloud  Cover-Formationen </strong>deuten auf eine bevorstehende Schw&#228;che des Marktes hin.  Sie bestehen aus einer gro&#223;en wei&#223;en Kerze, der eine gro&#223;e schwarze Kerze  folgt. Der Schlusskurs der schwarzen Kerze liegt unterhalb der Mitte der wei&#223;en  Kerze. Die Formation zeigt einen Markt, in dem reger Handel stattgefunden hat  und der sich &#252;ber eine breite Handelsspanne erstreckt hat. Die Konstellation  deutet daraufhin, dass der Markt die Kurse in der n&#228;heren Zukunft niedriger  bewerten wird. Dark Cloud Cover-Formationen sind umso aussagekr&#228;ftiger, je  gr&#246;&#223;er das Volumen des Marktes gemessen an den gehandelten St&#252;cken ausgefallen  ist. Je nach Auspr&#228;gung des vorangegangenen Trends kann die Formation auch  lediglich eine Verlangsamung des Marktes indizieren. Da Dark  Cloud-Cover-Konstellationen sehr h&#228;ufig auftreten, ist die Kenntnis um ihre  Interpretation besonders wichtig.</p>
<p> Die <strong>Piercing Line </strong>ist  das Analogon zur Dark Cloud Cover Formation. Sie besteht aus einer gro&#223;en  schwarzen Kerze, der eine gro&#223;e wei&#223;e Kerze folgt. Der Schlusskurs der zweiten  Kerze liegt oberhalb der Mitte der schwarzen Kerze. Der Tiefkurs der zweiten  Kerze liegt jedoch unterhalb der ersten Kerze. Die Formation signalisiert regen  Handel unter den Marktteilnehmern und indiziert einen positiven Verlauf der  Kurse in der n&#228;heren Zukunft. Piercing Line Formationen kommen in der Praxis  seltener vor als Dark Cloud Cover Formationen. Dennoch sind sie sehr wertvoll  und k&#246;nnen nach einer Schw&#228;chephase des Marktes Signale zum Einstieg liefern.</p>
<p>  <strong>Engulfing Lines </strong>bezeichnen  eine ganze Reihe<strong> </strong>von Kurs-Konstellationen.  &#220;bersetzt bedeutet der Begriff in etwa „verschlingende Linien“. Das so genannte <strong>Bearish Engulfing Pattern </strong>besteht  aus einer kleinen wei&#223;en Kerze, der eine deutlich gr&#246;&#223;ere schwarze Kerze folgt.  Der K&#246;rper der schwarzen Kerze geht dabei sowohl &#252;ber den H&#246;chst- als auch &#252;ber  den Tiefstkurs der wei&#223;en Kerze hinaus und „verschling“ diese folglich. Die  Formation kommt am Ende eines Aufw&#228;rtstrends vor und indiziert einen R&#252;ckgang  der Kurse. Analog steht das <strong>Bullish  Engulfing Pattern </strong>am End eines Abw&#228;rtstrends und besteht aus einer kleinen  schwarzen Kerze, der eine gr&#246;&#223;ere wei&#223;e Kerze folgt, deren K&#246;rper das  Handelsvolumen der wei&#223;en Kerze sowohl nach oben als auch nach unten  &#252;bertrifft.</p>
<p><strong>Harami-</strong>Formationen k&#246;nnen als eine Art Fr&#252;hindikator f&#252;r Trendwechsel  bzw. Konsolidierungsphasen verstanden werden. Die Formation besteht aus einer  gro&#223;en wei&#223;en Kerze, der eine deutlich kleinere Kerze folgt, die vollst&#228;ndig  vom Handelsvolumen der ersten Kerze abgedeckt ist. Wer sich f&#252;r Balkencharts  interessiert, kennt diese Konstellation als Inside Day. Harami-Formationen  k&#252;ndigen ein Nachlassen der Dynamik des bestehenden Trends an. Besonders  aussagekr&#228;ftig sind sie, wenn die zweite Kerze aus einem Doji besteht. Dann  wird die Konstellation auch als „<strong>Harami  Cross“ </strong>bezeichnet.</p>
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